Märkischer Bergwanderpark

Märkischer Bergwanderpark Bad Freienwalde

Viele Wege - viele Möglichkeiten

Gipfelstürmer willkommen!

Unser kleines Mittelgebirge – Watzmann und Gipfelkreuz inklusive! Vor den Toren Berlins können Sie eine für Brandenburg einmalige Landschaft entdecken: Der Märkische Bergwanderpark erstreckt sich vor den Toren der Kurstadt Bad Freienwalde - zwischen Falkenberg (Mark) und Altranft. Vor rund 10.000 Jahren von der Eiszeit geformt, entstand der bis zu 158 Meter aufragende Oberbarnim, an dessen Hangkante wir uns befinden und der hier steil zum flachen Oderbruch abfällt. Ein Hauptweg, zahlreiche Nebenwege und Rundwanderungen führen Sie auf Ihren Ausflügen durch diese (noch) wenig bekannte Wanderregion. Unser kleines Mittelgebirge – Watzmann und Gipfelkreuz inklusive!
Die 6,5 km lange Wanderung über den Watzmann beinhaltet alles, was Familien für einen Tag im Grünen benötigen: Abenteuer und (Natur-)Erlebnisse für die Kleinen, hohe Türme mit Aussicht und zum Abschluss der Ausklang im Schau- und Lehrgarten im Haus der Naturpflege.
Kaum jemand kennt ihn: Am westlichen Ufer des Baa-Sees bei Bad Freienwalde liegt ein dendrologischer Lehrpfad mit Baumschönheiten aus dem 19. Jahrhundert. Der Pfad ist heute wenig begangen und teilweise zugewachsen – für Entdecker und Abendteurer.
Ein hübscher und in 3,5 Stunden leicht zu begehender Abschnitt des Oderlandwegs führt von Altranft nach Bad Freienwalde durch den Märkischen Bergwanderpark. Ein Besuch im Oderlandmuseum in Altranft ist ein kultureller Höhepunkt gleich zu Beginn des Weges.
Jetzt neu: Mit der Activoo-App kann das Turm-Diplom auch außerhalb der Öffnungszeiten der Türme und mit digitaler Karte erwandert werden. Einfach Activoo-App im Google Play Store oder im iTunes App Store downloaden und Tourcode 1466 eingeben. Wurden mindestens 200 Punkte geschafft, winkt in der Tourist-Information das Turmdiplom.
In Bad Freienwalde hatten es Theodor Fontane die Sagen um die Familie von Uchtenhagen angetan. Mit dem Taschen-Fontane in der Hand geht es zu zwei Schauplätzen der Uchtenhagen-Ära in und bei Bad Freienwalde. Am Ende steht ein vierjähriges Kind mit einer Frucht in der Hand.
Hoch über Brandenburgs ältester Kurstadt Bad Freienwalde thront er, der Aussichtsturm auf dem Galgenberg. Kaum 25 Minuten benötigt man für diesen Spaziergang vom Bahnhof aus – und wird mit einer wunderbaren Sicht über Stadt und das Oderbruch bis hin zur Oder belohnt.
Der Aufstieg auf den Aussichtsturm am Galgenberg hoch über der Kurstadt Bad Freienwalde bietet einen tollen Einstieg für einen Familienausflug - und am Ende wartet ein Glockenspiel im Wald. Eine herrliche Strecke zum Auslüften der Kinder, Paten- oder Enkelkinder.
Der Wiedehopf macht sich wenig aus Silbergrasfluren und Schwingel-Steppen. In der Hutelandschaft bei Bad Freienwalde findet er vor allem eines: Platz zum Jagen und Aufzucht seiner Brut. Die Wanderung führt vom Bahnhof der Kurstadt durch eine unerwartet bergige Landschaft.
Schmale Pfade die sich durch duftende Wälder schlängeln, Stufen und steile Aufstiege, die mit wunderbaren Aussichten belohnt werden. Wanderwege im Märkischen Bergwanderpark rund um Bad Freienwalde bieten Mittelgebirgscharakter.
An Rand des Barnimer Höhenzuges liegt im idyllischen Malchetal ein Ort, der wie aus der Zeit gefallen scheint. Einst wurden hier Frauen auf den diakonischen Dienst im Ausland vorbereitet, heute genießen Wanderer wie Seminargäste gleichermaßen die inspirierende Atmosphäre.
Ein ca. sechs Kilometer, anspruchs- und kulturvolles Auf und Ab auf den Spuren von Theodor Fontane mit phantastischen Aussichten auf Stadt und Oderbruch. Und weil der Dichter Sie per Audio-Guide höchstpersönlich begleitet, gibt es so richtig was auf die Ohren!
Von Falkenberg am Rande des Oderbruchs lassen sich auf einer Wanderung im nördlichen Teil des Märkischen Bergwanderparks drei Orte erkunden, die schon Fontane beschrieb: Die Carlsburg, die Ida-Eiche und den Cöthener Park.
So richtige Berge gibt es ja hier in Brandenburg leider nicht, könnte man meinen. Der Eindruck täuscht: Ein Abschnitt des Oderlandwegs führt durch den Märkischen Bergwanderpark. Überraschend steil führen viele Wanderpfade durch die mittelgebirgsartige Landschaft am Oderbruch.
Ein heute sehr versteckter Ort im Märkischen Bergwanderpark, die Ida-Eiche bei Falkenberg, war zu Fontanes Zeiten ein beliebter Aussichtspunkt. Heute ist der Ida-Eichen-Rundweg zugewachsen und kaum ausgeschildert – ein kurzer Ausflug für Entdecker.
Wo ist nur dieser Rosengarten? Laut Fontane handelt es sich um einen alten Friedhof für die Kurgäste. Fontane ist es auch, der unsere Autorin zu dieser Wanderung zum Baa-See inspiriert. Sie führt durch die Täler des Märkischen Bergwanderparks.
Bad Freienwalde hat einen Watzmann, einen mittelgebirgsartigen Bergwanderpark und neuerdings auf Fontanes Spuren auch einen Gesundheitsweg mit dem schönen Namen „Atem schöpfen“: Über elf Stationen hat man hier Gelegenheit, Energie zu tanken, Dinge anders zu sehen und wahrzunehmen und sich dadurch selbst zu finden, eben Atem zu schöpfen.
Kaum zu glauben, aber wahr: Auch in Bad Freienwalde gibt es einen Watzmann! Unweit von Bismarckturm und Teufelssee kündet seit 2017 sogar ein Gipfelkreuz davon. Was wie die etwas verrückte Idee der Touristiker klingt, hat einen ganz realen Hintergrund. Denn auf historischen, rund 120 Jahre alten Wanderkarten und Stadtplänen ist der "Watzmann-Berg" zu finden - auch wenn der mit seinen 1.062 dMetern (!) nicht ganz an seinen alpinen Namensvetter heranreicht.
Trotz seines diabolischen Namens ist der Teufelssee eine idyllisches Gewässer. Einst war er Mühlteich für die nahe gelegene Mühle; eine hohe Holzbrücke überspannte den See und diente dem Transport von Alaunerz. Mit etwas Glück sieht man beim Ausflug an den See heute Biber bei der Arbeit.
Auf dem Gelände des Roten Lands, im Landschaftsschutzgebiet Freienwalder Forst, wurde 1973 eine Köhlerei in Betrieb genommen. Als „Meiler“ fungierten drei ausgediente Lokomotivkessel. Heute ist dort die Gaststätte Alte Köhlerei mit einem Waldspielplatz für den Ausflug mit der Familie.

Der Turmwanderweg

Der Oberbarnim, fast ein kleines „Mittelgebirge“, liegt knapp 50 km nordöstlich von Berlin. Der Turmwanderweg zeigt Bad Freienwalde von seiner schönsten, hügeligen Seite. Er bietet herrliche Fernsichten von den Aussichtstürmen über das Waldhügelland und das Oderbruch.
Ein schilfgedecktes Fischerhaus schaut hinter einem Weidenzaun hervor, alte Bauernhäuser stehen in bunt bepflanzten Gärten. Das ehemalige Freilichtmuseum Altranft zeigt heute als Museum Atranft viele Aktivitäten rund um regionales Handwerk und Kunst.
Das Haus der Naturpflege wurde 1960 vom Ehepaar Kretschmann begründet: Die Einrichtung ist ein Ort vieler Naturschutzaktivitäten in der damaligen DDR und heute in ganz Deutschland. Nicht zuletzt wurde die in Bad Freienwalde geborene Naturschutzeule zum gesamtdeutschen Symbol des Naturschutzes.
Heute kaum noch bekannt: Bad Freienwalde mit seinem weitläufigen Hügelgelände war einst ein Wintersportzentrum wie man es sonst nur in Bayern, Thüringen, im Riesengebirge und im Harz antrifft. Und nun darf wieder gerodelt, auf der Skisprungschanze gesprungen und Ski gelaufen werden.
Eine technische Meisterleistung, die da an der Grenze des Barnim zur Niederungslandschaft Oderbruch steht. Schiffe überwinden Berge mit einem Fahrstuhl. Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste seiner Art in Deutschland, das noch in Betrieb ist.
Zu den bekanntesten Wanderzielen in der Nähe Bad Freienwaldes gehört der Baa-See. Schon Fontane beschrieb den Weg zu dem romantischen, sagenumwobenen See und vergaß bei seiner Schilderung auch nicht die hübschen Mädchen, die ihm dabei begegneten.
Den Bergen verdankt Freienwalde alles, wusste schon Fontane. Hier sprudelt auch die Kurfürstenquelle. Durch sie entwickelte sich Bad Freienwalde zur Kurstadt Berlins. Heute liegt die Quelle in der Nähe der Fachklinik und Moorheilbad im Kurpark der Stadt.
Ehemals Wehrturm, heute weithin sichtbarer Aussichtsturm – der Bismarckturm bei Bad Freienwalde zählt zu den ältesten Bismarcktürmen in ganz Deutschland und zieht als beliebtes Ausflugsziel jedes Jahr zahlreiche Wanderfreunde und Kulturinteressierte an.

Unterwegs im Märkischen Bergwanderpark

Der Hauptweg durch den Märkischen Bergwanderpark verläuft auf dem Oderlandweg zwischen Falkenberg (Mark) und Altranft. Einzelne Abschnitte folgen auch dem Turmwanderweg und dem Theodor-Fontane-Weg. Unser „kleines Mittelgebirge“ lockt mit Hügeln, tief eingeschnittenen Schluchten und Tälern, vier Aussichtstürmen, dem Watzmann-Kreuz und dem sagenumwobenen Teufelssee, dem Thüringer Blick und dem Haus der Naturpflege mit dem einzigen Naturschutzmuseum Deutschlands, dem Gesundheitsweg „Atem schöpfen“ mit  Kneipp-Strecke am Moorbad und dem Geologischen Lehrpfad in Altranft. Im Märkischen Bergwanderpark finden sich alle Zutaten für erholsame und gleichermaßen ereignisreiche Wanderungen und Ausflüge.

Rund um den Hauptweg schließen sich größere und kleinere Wander- und Rundtouren für Tagesausflüge an. Von den Aussichtspunkten öffnet sich der Blick mit Sichten weit ins Land bis über die Oder, zur bereits in Polen liegenden historischen Neumark oder bis hinüber zum weltberühmten Schiffshebewerk in Niederfinow, neben dem ein noch größerer Neubau entsteht. Wege, die übrigens nicht zuletzt der märkische Dichter und Wanderer Theodor Fontane beschritten hat. Sein Vater lebte in Schiffmühle im heutigen Fontanehaus.

 

Wandern, Ausschau halten, Innehalten

Karte wird geladen - bitte warten...

| | km | | /km | +m -m (netto: m) | GPX-Datei herunterladen GPX-Datei herunterladen
Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur: 52.769720, 14.085300
Der Bismarckturm bei Bad Freienwalde: 52.792097, 13.988471
Moore, Quellen und Rubine – Kurpark und Kurfürstenquelle: 52.776030, 14.024284
Das OFFi - vom Offizierskasino zum Bürgerzentrum: 52.777860, 14.017360
Der Baa-See – still und sagenumwoben: 52.746191, 14.040656
Schiffshebewerk Niederfinow – alt und neu nebeneinander: 52.849567, 13.941436
Die Sparkassen Ski-Arena und Skisprungschanze im Papengrund: 52.774888, 14.013619
Haus der Naturpflege – Raum für Naturliebhaber: 52.781140, 14.021710
Alte Köhlerei und das jährliche Köhlerfest: 52.770190, 14.033150
Tourist-Information Bad Freienwalde / Galerie in der TI: 52.787200, 14.029520
Missionshaus Malche e. V.: 52.790800, 13.992900
Cafe Blaue Zwiebel: 52.776485, 14.024699
Fachklinik und Moorbad Bad Freienwalde: 52.776730, 14.022409
Watzmann: 52.787778, 13.986667
Innere Ruhe finden auf einem Ausflug ins Malchetal: 52.790860, 13.991743
Eine Wanderung zum Naturschutzgebiet Hutelandschaft Altranft-Sonnenburg: 52.742630, 14.045849
Auf dem Oderlandweg durch den Märkischen Bergwanderpark nach Bad Freienwalde: 52.791325, 13.984276
Ein Ausflug mit Kindern über Galgenberg und Glockenspiel: 52.764398, 14.036493
Mit Fontane zu verschwundenen Gräbern und einem versteckten See – Wanderung vom Rosengarten zum Baa-See: 52.766787, 14.017181
Eine Wanderung zur Ida-Eiche in Falkenberg mit Theodor Fontane: 52.800128, 13.945405
Mit Fontane durch die Falkenberger Höhen und den Cöthener Park: 52.802632, 13.956671
Der Aussichtsturm auf dem Galgenberg am Rande des Oderbruchs: 52.778909, 14.036507
Wandern und Kultur im Märkischen Bergwanderpark zwischen Altranft und Bad Freienwalde: 52.769898, 14.084601
Versteckte Exoten im heimischen Gehölz – der dendrologische Lehrpfad am Baa-See: 52.741718, 14.028940
Der Watzmann und die Klamm – Wandern wie in den Alpen: 52.790700, 13.992400
OBEN