Bis zur Eröffnung Tage Familien, Radfahrer, Natur- und natürlich Kulturliebhaber dürfen sich angesprochen fühlen, hier Rast zu machen: Bei Kaffee und Kuchen, Spielplatz, Pavillon und kleinem Bauerngarten - und natürlich ganz viel Fontane.
Albrecht Daniel Thaer (1752-1828) arbeitete als Mediziner in Celle und beschäftigte sich auch mit landwirtschaftlichen Fragestellungen. Ab 1804 lebte er auf Einladung des Preußischen Königs dauerhaft in Möglin. Er bewirtschaftete Gut Möglin nach rationellen Gesichtspunkten, wirkte als Staatsrat an den Preußischen Agrarreformen mit und begründete die landwirtschaftliche Lehre.
Einst war das Oderbruch Mühlenland: Jedes Dorf hatte mindestens einen Hügel, auf dem die weithin sichtbaren Windmühlen standen und sich fröhlich drehten. Als letzte ihre Art steht in Weilhelmsaue bei Letschin eine Bockwindmühle.
Ein schilfgedecktes Fischerhaus schaut hinter einem Weidenzaun hervor, alte Bauernhäuser stehen in bunt bepflanzten Gärten. Das ehemalige Freilichtmuseum Altranft zeigt heute als Museum Atranft viele Aktivitäten rund um regionales Handwerk und Kunst.
Das Haus der Naturpflege wurde 1960 vom Ehepaar Kretschmann begründet: Die Einrichtung ist ein Ort vieler Naturschutzaktivitäten in der damaligen DDR und heute in ganz Deutschland. Nicht zuletzt wurde die in Bad Freienwalde geborene Naturschutzeule zum gesamtdeutschen Symbol des Naturschutzes.
Schon von Ferne fällt es auf, das verschnörkelte Schild mit der goldenen Wassernixe. In dem historischen Gebäude verbirgt sich das Oderlandmuseum. Es gehört zu den ältesten Museen im Land Brandenburg. Seit 1889 hat es einen reichen Schatz an Ausstellungsstücken zur Regionalgeschichte angesammelt.