Bad Freienwalde hat einen Watzmann, einen mittelgebirgsartigen Bergwanderpark und neuerdings auch einen Gesundheitsweg mit dem schönen Namen „Atem schöpfen“: Über elf Stationen hat man hier Gelegenheit, Energie zu tanken, Dinge anders zu sehen und wahrzunehmen und sich dadurch selbst zu finden, eben Atem zu schöpfen. Übrigens sind die Stationen auch in Polnisch beschriftet (zur Übersicht). Spezielle Atem-
Kaum zu glauben, aber wahr: Auch in Bad Freienwalde gibt es einen Watzmann! Unweit von Bismarckturm und Teufelssee kündet seit 2017 sogar ein Gipfelkreuz davon. Was wie die etwas verrückte Idee der Touristiker klingt, hat einen ganz realen Hintergrund. Denn auf historischen, rund 120 Jahre alten Wanderkarten und Stadtplänen ist der "Watzmann-Berg" zu finden - auch wenn der mit seinen 1.062 dMetern (!) nicht ganz an seinen alpinen Namensvetter heranreicht.
Trotz seines diabolischen Namens ist der Teufelssee eine idyllisches Gewässer. Einst war er Mühlteich für die nahe gelegene Mühle; eine hohe Holzbrücke überspannte den See und diente dem Transport von Alaunerz. Mit etwas Glück sieht man beim Ausflug an den See heute Biber bei der Arbeit.
Auf dem Gelände des Roten Lands, im Landschaftsschutzgebiet Freienwalder Forst, wurde 1973 eine Köhlerei in Betrieb genommen. Als „Meiler“ fungierten drei ausgediente Lokomotivkessel. Heute ist dort die Gaststätte Alte Köhlerei mit einem Waldspielplatz für den Ausflug mit der Familie.

Der Turmwanderweg

Der Oberbarnim, fast ein kleines „Mittelgebirge“, liegt knapp 50 km nordöstlich von Berlin. Der Turmwanderweg zeigt Bad Freienwalde von seiner schönsten, hügeligen Seite. Er bietet herrliche Fernsichten von den Aussichtstürmen über das Waldhügelland und das Oderbruch.
„Wanderer, kommst du nach Freienwalde, so vergiss das Bad Freienwalder Turm-Diplom nicht“, möchte man in Anlehnung an ein sehr klassisches Zitat sagen. Seit dem Jahre 2004 gibt es das in dieser Form einmalige Diplom, für das man die vier Türme bezwingen muss.
Ein schilfgedecktes Fischerhaus schaut hinter einem Weidenzaun hervor, alte Bauernhäuser stehen in bunt bepflanzten Gärten. Das ehemalige Freilichtmuseum Altranft zeigt heute als Museum Atranft viele Aktivitäten rund um regionales Handwerk und Kunst.
Das Haus der Naturpflege wurde 1960 vom Ehepaar Kretschmann begründet: Die Einrichtung ist ein Ort vieler Naturschutzaktivitäten in der damaligen DDR und heute in ganz Deutschland. Nicht zuletzt wurde die in Bad Freienwalde geborene Naturschutzeule zum gesamtdeutschen Symbol des Naturschutzes.
Heute kaum noch bekannt: Bad Freienwalde mit seinem weitläufigen Hügelgelände war einst ein Wintersportzentrum wie man es sonst nur in Bayern, Thüringen, im Riesengebirge und im Harz antrifft. Und nun darf wieder gerodelt, auf der Skisprungschanze gesprungen und Ski gelaufen werden.
Eine technische Meisterleistung, die da an der Grenze des Barnim zur Niederungslandschaft Oderbruch steht. Schiffe überwinden Berge mit einem Fahrstuhl. Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste seiner Art in Deutschland, das noch in Betrieb ist.