Östlicher ist in Deutschland kein Theater zu finden. Direkt am Oderdeich gelegen, wird das Theater am Rand eins mit der sich umgebenden Natur. Die Weite des Oderbruchs darf und soll Teil der Aufführung sein.

Der Turmwanderweg

Der Oberbarnim, fast ein kleines „Mittelgebirge“, liegt knapp 50 km nordöstlich von Berlin. Der Turmwanderweg zeigt Bad Freienwalde von seiner schönsten, hügeligen Seite. Er bietet herrliche Fernsichten von den Aussichtstürmen über das Waldhügelland und das Oderbruch.
Mit rund 1.111 Kilometern ist die Tour Brandenburg der längste Radfernweg Deutschlands. Die Tour führt rund um Berlin durch das ganze Land Brandenburg und verbindet die landschaftliche Vielfalt Brandenburgs sowie 14 Städte mit historischen Stadtkernen, darunter auch Bad Freienwalde.
Das altehrwürdige Schöpfwerk am Freienwalder Landgraben tut seit mehr als 120 Jahren treu seinen Dienst. Es entwässert Teile des Oderbruchs, sorgt für trockene Felder und auch dafür, dass bei Wasser-Rückstau in der Oder die Freienwalder trockene Füße behalten.
Mitte des 13. Jahrhunderts von Zisterziensern gegründet, zählt die romantisch gelegene Anlage von Kloster Chorin zu den schönsten Orten in Brandenburg und darüber hinaus. Seit Jahrzehnten pilgern Musik- und Kulturliebhaber zum Choriner Musiksommer.
Die Stadtkirche St. Nikolai ist das älteste Gebäude der Stadt. Um 1250 in Feldsteinen begonnen, hat man sie schließlich im 16. Jahrhundert in Backsteinen fertiggestellt. Der spätromanische Taufstein aus der Mitte des 13. Jahrhunderts ist einer der ältesten in Brandenburg.
Einst war das Oderbruch Mühlenland: Jedes Dorf hatte mindestens einen Hügel, auf dem die weithin sichtbaren Windmühlen standen und sich fröhlich drehten. Als letzte ihre Art steht in Weilhelmsaue bei Letschin eine Bockwindmühle.
In Altranft präsentieren wir Ihnen das Oderbruch – sein einmaliges Wassersystem, seine Menschen und ländliche Kultur. Unser Blick geht auf das, was das Leben hier heute ausmacht und schlägt dabei vielfältige Schneisen in die Vergangenheit. In den historischen Gebäuden des brandenburgischen Gutsbauerndorfs erzählen wir über das ländliche Handwerk, den Wandel eines Dorfes und die Veränderungen in der Landwirtschaft. In den Ausstellungen kommen vor allem die Bewohner selbst zu Wort.
In dem kleinen Ort Neuhardenberg ist preußische, deutsche und europäische Geschichte geschrieben worden. Beeindruckende Persönlichkeiten konnten sich hier verwirklichen, sei es beim Bau des Schlossensemble oder bei wichtigen politischen Zusammenkünften.
Das Haus der Naturpflege wurde 1960 vom Ehepaar Kretschmann begründet: Die Einrichtung ist ein Ort vieler Naturschutzaktivitäten in der damaligen DDR und heute in ganz Deutschland. Nicht zuletzt wurde die in Bad Freienwalde geborene Naturschutzeule zum gesamtdeutschen Symbol des Naturschutzes.
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