Das altehrwürdige Schöpfwerk am Freienwalder Landgraben tut seit mehr als 120 Jahren treu seinen Dienst. Es entwässert Teile des Oderbruchs, sorgt für trockene Felder und auch dafür, dass bei Wasser-Rückstau in der Oder die Freienwalder trockene Füße behalten.
Mitte des 13. Jahrhunderts von Zisterziensern gegründet, zählt die romantisch gelegene Anlage von Kloster Chorin zu den schönsten Orten in Brandenburg und darüber hinaus. Seit Jahrzehnten pilgern Musik- und Kulturliebhaber zum Choriner Musiksommer.
Die Stadtkirche St. Nikolai ist das älteste Gebäude der Stadt. Um 1250 in Feldsteinen begonnen, hat man sie schließlich im 16. Jahrhundert in Backsteinen fertiggestellt. Der spätromanische Taufstein aus der Mitte des 13. Jahrhunderts ist einer der ältesten in Brandenburg.
Einst war das Oderbruch Mühlenland: Jedes Dorf hatte mindestens einen Hügel, auf dem die weithin sichtbaren Windmühlen standen und sich fröhlich drehten. Als letzte ihre Art steht in Weilhelmsaue bei Letschin eine Bockwindmühle.
In Altranft präsentieren wir Ihnen das Oderbruch – sein einmaliges Wassersystem, seine Menschen und ländliche Kultur. Unser Blick geht auf das, was das Leben hier heute ausmacht und schlägt dabei vielfältige Schneisen in die Vergangenheit. In den historischen Gebäuden des brandenburgischen Gutsbauerndorfs erzählen wir über das ländliche Handwerk, den Wandel eines Dorfes und die Veränderungen in der Landwirtschaft. In den Ausstellungen kommen vor allem die Bewohner selbst zu Wort.
In dem kleinen Ort Neuhardenberg ist preußische, deutsche und europäische Geschichte geschrieben worden. Beeindruckende Persönlichkeiten konnten sich hier verwirklichen, sei es beim Bau des Schlossensemble oder bei wichtigen politischen Zusammenkünften.
Das Haus der Naturpflege wurde 1960 vom Ehepaar Kretschmann begründet: Die Einrichtung ist ein Ort vieler Naturschutzaktivitäten in der damaligen DDR und heute in ganz Deutschland. Nicht zuletzt wurde die in Bad Freienwalde geborene Naturschutzeule zum gesamtdeutschen Symbol des Naturschutzes.
Heute kaum noch bekannt: Bad Freienwalde mit seinem weitläufigen Hügelgelände war einst ein Wintersportzentrum wie man es sonst nur in Bayern, Thüringen, im Riesengebirge und im Harz antrifft. Und nun darf wieder gerodelt, auf der Skisprungschanze gesprungen und Ski gelaufen werden.
Eine technische Meisterleistung, die da an der Grenze des Barnim zur Niederungslandschaft Oderbruch steht. Schiffe überwinden Berge mit einem Fahrstuhl. Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste seiner Art in Deutschland, das noch in Betrieb ist.
Zu den bekanntesten Wanderzielen in der Nähe Bad Freienwaldes gehört der Baa-See. Schon Fontane beschrieb den Weg zu dem romantischen, sagenumwobenen See und vergaß bei seiner Schilderung auch nicht die hübschen Mädchen, die ihm dabei begegneten.
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