Was haben der Schriftsteller Theodor Fontane, die Lyrikerin Mascha Kaléko und der Heimatdichter Julius Dörr gemeinsam? Richtig, sie alle schwärmten von Bad Freienwalde.

Prächtige Wälder, versteckte Seen, hübsche Häuser eingebettet in eine grüne Hügellandschaft – kein Zweifel, dass die schmucke Stadt am Rande der Märkischen Schweiz schön anzuschauen ist. Dabei blickt sie auf eine bewegende Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1200 zurück reicht.

Einst als Kaufmannssiedlung an einem wichtigen Oderübergang entstanden, wird Bad Freienwalde 1316 erstmals urkundlich erwähnt. Bis heute bildet die Stadtpfarrkirche St. Nikolai das Zentrum des Ortes. An der Spitze des dreieckigen Marktplatzes stehend, reicht die Geschichte der mittlerweile denkmalgeschützten Kirche bis in die Zeit der Stadtentstehung zurück. Die roten gotischen Backsteinmauern stehen zum Teil noch auf jenen Feldsteinen, aus denen der Vorgängerbau des Gotteshauses im 13. Jahrhundert errichtet wurde.