Bad Freienwalde - Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Bad Freienwalde

Parks, Denkmäler & Aussichtstürme

Geschichtsträchtige Orte und kulturelle Highlights in der Kurstadt

Sehenswürdigkeiten in Bad Freienwalde

Wer zum ersten Mal in den Genuss eines Kurzurlaubs in Bad Freienwalde kommt, dem mag zunächst das historische Stadtbild ins Auge stechen: Geschichtsträchtige Baudenkmäler, ein ehemaliger Wehrturm in backsteinernem Gewand, das Schloss Freienwalde mit seinem Schlosspark und dem kleinen bekannten Teehäuschen liegen eingebettet in einer grünen hügeligen Landschaft - sie alle sind Zeitzeugen einer langen bewegenden Stadtgeschichte und sollten bei keinem Besucher auf der Liste der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bad Freienwalde fehlen.

Doch wer einen Blick neben die bekannten Pfade wagt und sich bewusst einen Schritt von der touristischen Ausflugsroute entfernt, der kann in Bad Freienwalde auch versteckte Ausflugsziele erkunden und echte Insider-Tipps im Umland entdecken, die man als Gast sonst vielleicht verpasst hätte.

Zu den bekanntesten Wanderzielen in der Nähe Bad Freienwaldes gehört der Baa-See. Schon Fontane beschrieb den Weg zu dem romantischen, sagenumwobenen See und vergaß bei seiner Schilderung auch nicht die hübschen Mädchen, die ihm dabei begegneten.
Das Haus der Naturpflege wurde 1960 vom Ehepaar Kretschmann begründet: Die Einrichtung ist ein Ort vieler Naturschutzaktivitäten in der damaligen DDR und heute in ganz Deutschland. Nicht zuletzt wurde die in Bad Freienwalde geborene Naturschutzeule zum gesamtdeutschen Symbol des Naturschutzes.
Trotz seines diabolischen Namens ist der Teufelssee eine idyllisches Gewässer. Einst war er Mühlteich für die nahe gelegene Mühle; eine hohe Holzbrücke überspannte den See und diente dem Transport von Alaunerz. Mit etwas Glück sieht man beim Ausflug an den See heute Biber bei der Arbeit.
Es ist kurios in Bad Freienwalde: Auf dem Schlossberg steht kein Schloss, sondern der Bismarckturm. Und auf dem Apothekerberg, Sie ahnen es bereits, finden Sie keine Apotheke, dafür aber ein Schloss, Schloss Freienwalde.
Den Bergen verdankt Freienwalde alles, wusste schon Fontane. Hier sprudelt auch die Kurfürstenquelle. Durch sie entwickelte sich Bad Freienwalde zur Kurstadt Berlins. Heute liegt die Quelle in der Nähe der Fachklinik und Moorheilbad im Kurpark der Stadt.
Das altehrwürdige Schöpfwerk am Freienwalder Landgraben tut seit mehr als 120 Jahren treu seinen Dienst. Es entwässert Teile des Oderbruchs, sorgt für trockene Felder und auch dafür, dass bei Wasser-Rückstau in der Oder die Freienwalder trockene Füße behalten.

Café am Schlosspark

Im Zentrum der Stadt zum Eingang des Schlossparks befindet sich in einem Altbau von 1905 eine ehemalige Gaststätte, die wir für Sie zur Nutzung als Café, Eiscafé oder kleines Restaurant umbauen wollen. 61 m² Fläche bieten Raum für neue Ideen. Dazu gehören eine Terrasse mit 30 m² und die Möglichkeit der Innenhofgestaltung (Biergarten). Parkflächen sind
Heute kaum noch bekannt: Bad Freienwalde mit seinem weitläufigen Hügelgelände war einst ein Wintersportzentrum wie man es sonst nur in Bayern, Thüringen, im Riesengebirge und im Harz antrifft. Und nun darf wieder gerodelt, auf der Skisprungschanze gesprungen und Ski gelaufen werden.
Bereits in den Jahren 1789/90 ist das heutige Kurmittelhaus als Bade- und Logierhaus erbaut worden. Heute sind es keine Könige und Kurfürsten mehr, die hier ihre Beschwerden kurieren, heute darf jeder in entspannter Atmosphäre Erholung für Körper und Geist finden. Das natürliche Heilmittel Moor dient dabei der Linderung von Beschwerden oder wird einfach nur zum Wohlfühlen und Genießen eingesetzt.
Schon von Ferne fällt es auf, das verschnörkelte Schild mit der goldenen Wassernixe. In dem historischen Gebäude verbirgt sich das Oderlandmuseum. Es gehört zu den ältesten Museen im Land Brandenburg. Seit 1889 hat es einen reichen Schatz an Ausstellungsstücken zur Regionalgeschichte angesammelt.
Das Oderbruch gilt mit einer Fläche von 800 km² als größtes zusammenhängendes Flußpoldergebiet in Deutschland. Die in Deutschland einmalige zusammenhängende Flusslandschaft besticht durch seine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die bei einer Kanutour auf der Alten Oder am besten zu erkunden ist.
Die Radroute Historische Stadtkerne verbindet auf einer Länge von 351 Kilometer acht historische Stadtkerne im Land Brandenburg. Eine Vielzahl an historischen Kulturgütern, sowie einige der schönsten Landschaften in der Mark Brandenburg lassen sich hier entdecken.
Als im Jahre 1936 am Forsthaus Sparrenbusch eine Wehrmachtskaserne entstand, baute man auch ein Offizierskasino. Ab 1996 bauten engagierte Jugendliche die verfallenen Räume aus. Heute wird das OFFi als Jugend-, Kultur-, Bürger- und Bildungszentrum durch die Stiftung SPI betrieben.
Der Oder-Neiße-Radweg gehört zu den beliebtesten Radwegen in Deutschland. Über insgesamt 640 Kilometer führt er von Liberec (Reichenberg) an Neiße und Oder entlang bis zum Stettiner Haff. Zwischen Küstrin und Hohenwutzen führt der Fernradweg nah an Bad Freienwalde vorbei.
Auf dem Gelände des Roten Lands, im Landschaftsschutzgebiet Freienwalder Forst, wurde 1973 eine Köhlerei in Betrieb genommen. Als „Meiler“ fungierten drei ausgediente Lokomotivkessel. Heute ist dort die Gaststätte Alte Köhlerei mit einem Waldspielplatz für den Ausflug mit der Familie.
Immer mehr Veranstalter öffnen auch in Bad Freienwalde, in der Umgebung und im Oderbruch wieder für Besucher. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle Tipps, Infos und Anregungen geben, wo Sie schon wieder Kultur erleben können. Weitere Anbieter können sich natürlich gern mit ihren Angeboten bei uns melden!
Die Stadtkirche St. Nikolai ist das älteste Gebäude der Stadt. Um 1250 in Feldsteinen begonnen, hat man sie schließlich im 16. Jahrhundert in Backsteinen fertiggestellt. Der spätromanische Taufstein aus der Mitte des 13. Jahrhunderts ist einer der ältesten in Brandenburg.
Ehemals Wehrturm, heute weithin sichtbarer Aussichtsturm – der Bismarckturm bei Bad Freienwalde zählt zu den ältesten Bismarcktürmen in ganz Deutschland und zieht als beliebtes Ausflugsziel jedes Jahr zahlreiche Wanderfreunde und Kulturinteressierte an.
Das Freienwalder Rathaus mit seiner spätklassizistischen Fassade prägt den Markt und das gesamte Stadtzentrum. Hoch oben im Giebeldreieck ist das Stadtwappen abgebildet. Das Gebäude wurde 1855 als drittes Rathaus in der Geschichte der Stadt erbaut.
In Altranft präsentieren wir Ihnen das Oderbruch – sein einmaliges Wassersystem, seine Menschen und ländliche Kultur. Unser Blick geht auf das, was das Leben hier heute ausmacht und schlägt dabei vielfältige Schneisen in die Vergangenheit. In den historischen Gebäuden des brandenburgischen Gutsbauerndorfs erzählen wir über das ländliche Handwerk, den Wandel eines Dorfes und die Veränderungen in der Landwirtschaft. In den Ausstellungen kommen vor allem die Bewohner selbst zu Wort.
Im historischen Stadtkern liegt das Hof-Theater in einem der Innenhöfe an der Königstraße. Im umgebauten Festsaal des früheren „Hotel Drei Kronen“ bietet es als neue Kleinkunstbühne der Stadt für seine Gäste die Möglichkeit Theater, Musical und Kabarett im intimen Rahmen zu erleben.
Da ist er - fliegender Botschafter für Natur, Spaß und Gesundheit! Es hat ein wenig gedauert, ihn zum Leben zu erwecken; um so mehr freuen wir uns über das Ergebnis. Die kleine Moorlibelle wird Kinder zukünftig durch die Kurstadt führen! Für die kleinen großen Fans gibt es in der Tourist-Info schon ein paar Souvenirs.
Kaum zu glauben, aber wahr: Auch in Bad Freienwalde gibt es einen Watzmann! Unweit von Bismarckturm und Teufelssee kündet seit 2017 sogar ein Gipfelkreuz davon. Was wie die etwas verrückte Idee der Touristiker klingt, hat einen ganz realen Hintergrund. Denn auf historischen, rund 120 Jahre alten Wanderkarten und Stadtplänen ist der "Watzmann-Berg" zu finden - auch wenn der mit seinen 1.062 dMetern (!) nicht ganz an seinen alpinen Namensvetter heranreicht.
So richtige Berge gibt es ja hier in Brandenburg leider nicht, könnte man meinen. Der Eindruck täuscht: Ein Abschnitt des Oderlandwegs führt durch den Märkischen Bergwanderpark. Überraschend steil führen viele Wanderpfade durch die mittelgebirgsartige Landschaft am Oderbruch.
Über 300 Seen, gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, Kunst, Kultur, stille Dörfer und lebendige Kleinstädte: Ein Ausflug oder Urlaub im Seenland Oder-Spree bedeutet immer die geballte Ladung Erholung.
Der schlichte aber markante Fachwerkstil der Konzerthalle mitten in Bad Freienwalde fällt auf. Das Gebäude hat eine aufregende Geschichte hinter sich. Heute sorgt der Oberbarnimer Kulturverein für ein Kulturprogramm mit überregionalen Künstlerinnen und Künstlern.

Immer wieder samstags - wenn das Waldhorn über dem See ertönt

Zu finster „um zu erheitern, und doch wieder zu heiter, um den Eindruck des Schauerlichen zu machen“ – ob man sich den Worten Fontanes bei der Beschreibung des Baasees anschließen mag, sei jedem selbst überlassen. Was sicher ist: Um den See ranken sich viele alte Legenden. Einige davon haben sogar den Weg in das Freienwalder Sagen- und Geschichten-Büchlein gefunden. Rund einen Kilometer westlich von Sonnenburg gelegen, versinkt der See jedoch nicht nur in seinen alten Sagen sondern heißt auch die gesellige Gegenwart willkommen: Mit seiner urigen Waldschenke hat er sich längst zu einem beliebten Wochenendziel für Berliner Stadtflüchter entwickelt. Hier, in der abgeschiedenen Waldidylle, lässt sich Bad Freienwalde mit ganz besonderem Flair erleben. Und wenn das Waldhorn in alter Tradition mal wieder samstags über dem See ertönt, macht sich auf den Gesichtern der Gäste schon bald ein Lächeln breit: die rustikalen Wildschwein-Köstlichkeiten sind bestimmt nicht weit.

Museen, Schlösser, Kirchen – nicht nur für Schlechtwettertage

Auf Streifzug durch Bad Freienwalde und schlechtes Wetter mit im Gepäck? Wer bei seinen Ausflügen lieber mal einen Tag lang ein Dach über dem Kopf haben möchte, der findet in Bad Freienwalde zahlreiche interessante Möglichkeiten. Aber nicht nur für Schlechtwettertage sind die Museen, Schlösser und Kirchen eine interessante Anlaufstelle, um Bad Freienwalde noch einmal genauer kennen zu lernen. Das Oderlandmuseum beispielsweise gehört zu den ältesten Museen Brandenburgs und ist in einem der schönsten Häuser aus dem 18. Jahrhundert in Bad Freienwalde untergebracht. In den Ausstellungen erfahren Besucher Wissenswertes über die Besiedlungsgeschichte des Oderbruchs und die Historie von Bad Freienwalde als ältestem Kur- und Badeort.

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