Historische Kulturlandschaft und Verlauf des Oder-Neiße-Radwegs
Zahlreiche Wassergräben durchziehen die weite Landschaft des Oderbruchs. Im Sommer steht hier auch mal die Luft. Entlang des Flusses nagen die Oderauen unregelmäßige Linien in die alte Kulturlandschaft. Der Oder-Neiße-Radweg führt mitten durch das Bruch unmittelbar vorbei an Bad Freienwalde, meist oben auf dem Deich mit Blick auf den gemütlich dahinfließenden Fluss. Friedrich dem Großen ist es zu verdanken, dass heute zahlreiche Gehöfte und bewirtschaftete Felder in diesem Teil des Urstromtals zu finden sind. Er ließ das Bruch ab 1747 nach Plänen des niederländischen Wasserbauingenieurs Simon Leonhard von Haerlem trockenlegen. Dadurch konnten über 32.000 Hektar fruchtbares Ackerland gewonnen werden. Von hier findet jährlich viel frisches Gemüse seinen Weg auf die Tische der Berliner.
Bad Freienwalde – nördliches Zentrum des Oderbruchs
Die Stadt bildet das nördliche Zentrum des Oderbruchs. Die Siedungsgeschichte der Region lässt sich in den alten Kolonistendörfern wie Neulietzegöricke erahnen, das heute komplett unter Denkmalschutz steht. Das Oderbruchmuseum in Altranft zeigt, wie der Alltag damals aussah.
Ob Kurgast, Naturliebhaber oder Familie: Weitere lange und kurze Wander- und Radwege warten auf unsere Besucher. Gerne beraten wir Sie in der Tourist-Information zum passenden Ausflug in die Umgebung der Kurstadt Bad Freienwalde.





