Barnim / Schorfheide - Schiffshebewerk Niederfinow

Ausflugsziele Barnim / Schorfheide

Barnim / Schorfheide

Weltnaturerbe und Industriekultur in einer Region

Barnim / Schorfheide

Bad Freienwalde gehört zu einer Perlenschnur von Kleinstädten, die sich um eine eiszeitliche Hochfläche herum reihen: Der flachwellige, waldreiche Barnim erhebt sich inmitten breiter, von Flüssen, Seen und Mooren durchzogener Urstromtäler. Viele tausend Jahre reichen die Spuren menschlicher Besiedelung entlang der Eiszeitrinnen von Oder, Spree und Havel zurück. Von den steilen Hängen des Barnim bieten sich herrliche Ausblicke über die Landschaft, das bewegte Relief lädt zu abwechslungsreichen Wandertouren ein. Dass Brandenburg flach sei, scheint hier bloß ein Gerücht! Bevor es losgeht, können Sie sich in der Tourist-Information von Bad Freienwalde mit Tourentipps und Kartenmaterial versorgen. Die Hochfläche des Barnim reicht im Süden übrigens bis nach Berlin hinein, während sich der gleichnamige Landkreis im Norden bis zum UNESCO Weltnaturerbe Grumsin im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin erstreckt.

Die Radroute Historische Stadtkerne verbindet auf einer Länge von 351 Kilometer acht historische Stadtkerne im Land Brandenburg. Eine Vielzahl an historischen Kulturgütern, sowie einige der schönsten Landschaften in der Mark Brandenburg lassen sich hier entdecken.
Eine technische Meisterleistung, die da an der Grenze des Barnim zur Niederungslandschaft Oderbruch steht. Schiffe überwinden Berge mit einem Fahrstuhl. Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste seiner Art in Deutschland, das noch in Betrieb ist.

Der Turmwanderweg

Der Oberbarnim, fast ein kleines „Mittelgebirge“, liegt knapp 50 km nordöstlich von Berlin. Der Turmwanderweg zeigt Bad Freienwalde von seiner schönsten, hügeligen Seite. Er bietet herrliche Fernsichten von den Aussichtstürmen über das Waldhügelland und das Oderbruch.
Das Museum in der kleinen Stadt Oderberg ganz im Osten Brandenburgs ist wohl eines von besonderer Art: Hier ist ein für das Land Brandenburg einzigartigen Technikmuseum mit der Darstellung der Binnenschifffahrt des gesamten Oderraumes entstanden. Highlight ist der historische Raddampfer "Riesa", der malerisch am Ufer der Alten Oder ankert.
Von Falkenberg am Rande des Oderbruchs lassen sich auf einer Wanderung im nördlichen Teil des Märkischen Bergwanderparks drei Orte erkunden, die schon Fontane beschrieb: Die Carlsburg, die Ida-Eiche und den Cöthener Park.
Mit rund 1.111 Kilometern ist die Tour Brandenburg der längste Radfernweg Deutschlands. Die Tour führt rund um Berlin durch das ganze Land Brandenburg und verbindet die landschaftliche Vielfalt Brandenburgs sowie 14 Städte mit historischen Stadtkernen, darunter auch Bad Freienwalde.
Die Alte Oder ist noch immer ein Geheimtipp unter Paddlern. Kaum Verkehr, die Landschaft im Biosphärenreservat naturbelassen und voller Leben, das da wächst und gedeiht, kreucht und fleucht. Motorboote, Kanus und Kajaks kann man sich bei ODERTOURS in Bralitz ausleihen, abends entspannen könnt Ihr im Kannibalenkessel...
Schmale Pfade die sich durch duftende Wälder schlängeln, Stufen und steile Aufstiege, die mit wunderbaren Aussichten belohnt werden. Wanderwege im Märkischen Bergwanderpark rund um Bad Freienwalde bieten Mittelgebirgscharakter.
An Rand des Barnimer Höhenzuges liegt im idyllischen Malchetal ein Ort, der wie aus der Zeit gefallen scheint. Einst wurden hier Frauen auf den diakonischen Dienst im Ausland vorbereitet, heute genießen Wanderer wie Seminargäste gleichermaßen die inspirierende Atmosphäre.
Mitte des 13. Jahrhunderts von Zisterziensern gegründet, zählt die romantisch gelegene Anlage von Kloster Chorin zu den schönsten Orten in Brandenburg und darüber hinaus. Seit Jahrzehnten pilgern Musik- und Kulturliebhaber zum Choriner Musiksommer.
Die 26 Kilometer lange Radtour von Eberswalde über das Schiffshebewerk Niederfinow bis nach Bad Freienwalde ist eine besonders abwechslungsreiche Tour: Natur, alte Kanal- und Schleusenanlagen und die historische Altstadt der Kurstadt Bad Freienwalde auf kurzer Strecke.
Ein heute sehr versteckter Ort im Märkischen Bergwanderpark, die Ida-Eiche bei Falkenberg, war zu Fontanes Zeiten ein beliebter Aussichtspunkt. Heute ist der Ida-Eichen-Rundweg zugewachsen und kaum ausgeschildert – ein kurzer Ausflug für Entdecker.

Ausflüge für jeden Geschmack

Ob sportlich oder eher gemütlich, zu Lande oder zu Wasser, mit der Familie oder in romantischer Zweisamkeit – im Barnim findet jeder das für sich passende Angebot. Viele Ausflugsziele sind von Bad Freienwalde aus bequem mit dem Fahrrad zu erreichen. In den dichten Wäldern der Schorfheide warten uralte Baumriesen, versteckte Waldgaststätten und glasklare Seen – wie der von Fontane vielbesungene Werbellin – auf neugierige Entdecker. Die Fließe des Biesenthaler Beckens im Naturpark Barnim sind Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Beeindruckend ist die Ruine des Zisterzienserklosters Chorin, wo man sich im Schatten alter Bäume mit Köstlichkeiten aus dem nahen Ökodorf Brodowin stärken kann. Die Radwege führen meist fernab von Autostraßen durch die stille Landschaft, die Orientierung ist dank der Knotenpunktwegweisung im gesamten Landkreis Barnim kinderleicht. Und wer der eigenen Fitness nicht über den Weg traut, sich den Duft des Waldes und den Fahrtwind um die Nase aber trotzdem nicht entgehen lassen möchte, der findet in Bad Freienwalde natürlich auch einen E-Bike-Verleih.

Industriegeschichte erleben

Bis ins 20. Jahrhundert hinein war der Finowkanal die wirtschaftliche Lebensader der Region nördlich der preußischen Hauptstadt. Heute ist das Industriedenkmal mit den zwölf historischen Schleusen eine Attraktion für Wassertouristen. Von Bad Freienwalde in gut zehn Kilometern gut zu erreichen ist das Schiffshebewerk Niederfinow, der größte Schiff-Fahrstuhl Europas. Direkt am Finow-Kanal liegt auch die Kreisstadt Eberswalde mit dem hübschen Zoo und dem Familiengarten auf dem Gelände des ehemaligen Walzwerkes am Finowkanal. Mit dem Familiengarten wurde eine gelungene Verbindung von Industriegeschichte, Gartenkunst und Freizeitnutzung geschaffen. Parallel zum Finowkanal verläuft übrigens der Oder-Havel-Radweg, der direkt bei Bad Freienwalde in Hohensaaten beginnt.

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