Museen und Ausstellungen in und um Bad Freienwalde

Museumsführer Bad Freienwalde

Museumsführer

In Bad Freienwalde sind Natur und Kultur im Einklang

Museen & Ausstellungen

Der Weg aus Feldsteinplatten erinnert an Großmutters Garten, das kleine Fachwerkhaus in dem das Fontane-Museum der Stadt untergebracht ist versprüht den Charme der Geschichte. Klein aber fein – so kann man die Landschaft der Museen und Ausstellungen in und um Bad Freienwalde bezeichnen. Und darunter mischt sich auch das ein oder andere größere Juwel – das Schloss Altranft zum Beispiel, in dessen Räume Ausstellungsstücke aus Kultur und Handwerk des Oderbuchs zu sehen sind und aktuell an neuen Ausstellungskonzepten insbesondere auch für Familien und Kinder gearbeitet wird.

Rund um die Stadt und im angrenzenden Oderbruch hat sich eine lebendige Kunst- und Kulturszene entwickelt, ein besonderer Höhepunkt sind die Kunst-Loose Tage, die jährlich tausende Besucher in die offenen Ateliers und Galerien der Region ziehen. Wer mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchte, findet im Oderlandmuseum in der historischen Altstadt von Bad Freienwalde anschauliche Details, von den traditionellen Trachten der ersten Siedler über Gebrauchsgegenstände und Dokumente zur Siedlungsgeschichte.

Und auch für den Ausflug mit der Familie bietet die Region ein reichhaltiges Programm an Museen: Im Haus der Naturpflege gibt es Natur zum Anfassen und ein Besuch mit den Kindern im Binnenschifffahrtsmuseum in Oderberg und auf das Schiffshebewerk Niederfinow bleibt lange im Gedächtnis der Kleinen.

Kulturratgeber & Museumsführer

In der Tourist-Information Bad Freienwalde erfahren Sie mehr über aktuelle Ausstellungen, Kulturprojekte und die Museen in und um Bad Freienwalde. Hier erhalten Sie Informationsmaterial und können Stadtführungen oder Busrundfahrten in die Region buchen.

Ein schilfgedecktes Fischerhaus schaut hinter einem Weidenzaun hervor, alte Bauernhäuser stehen in bunt bepflanzten Gärten. Das ehemalige Freilichtmuseum Altranft zeigt heute als Museum Atranft viele Aktivitäten rund um regionales Handwerk und Kunst.
Das Haus der Naturpflege wurde 1960 vom Ehepaar Kretschmann begründet: Die Einrichtung ist ein Ort vieler Naturschutzaktivitäten in der damaligen DDR und heute in ganz Deutschland. Nicht zuletzt wurde die in Bad Freienwalde geborene Naturschutzeule zum gesamtdeutschen Symbol des Naturschutzes.
Albrecht Daniel Thaer (1752-1828) arbeitete als Mediziner in Celle und beschäftigte sich auch mit landwirtschaftlichen Fragestellungen. Ab 1804 lebte er auf Einladung des Preußischen Königs dauerhaft in Möglin. Er bewirtschaftete Gut Möglin nach rationellen Gesichtspunkten, wirkte als Staatsrat an den Preußischen Agrarreformen mit und begründete die landwirtschaftliche Lehre.
Nach langer Vorarbeit ist es wieder so weit: Familien, Radfahrer, Natur- und natürlich Kulturliebhaber dürfen sich angesprochen fühlen, hier im Fontanehaus Schiffmühle Rast zu machen: Bei Kaffee und Kuchen, Spiel- platz, Pavillon und kleinem Bauerngarten - und natürlich ganz viel Fontane!
Einst war das Oderbruch Mühlenland: Jedes Dorf hatte mindestens einen Hügel, auf dem die weithin sichtbaren Windmühlen standen und sich fröhlich drehten. Als letzte ihre Art steht in Weilhelmsaue bei Letschin eine Bockwindmühle.
Schon von Ferne fällt es auf, das verschnörkelte Schild mit der goldenen Wassernixe. In dem historischen Gebäude verbirgt sich das Oderlandmuseum. Es gehört zu den ältesten Museen im Land Brandenburg. Seit 1889 hat es einen reichen Schatz an Ausstellungsstücken zur Regionalgeschichte angesammelt.
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